Archive for June, 2011

21. Tag – oder Drumtower (Trommelturm) Shows sind cool

Saturday, June 4th, 2011

Nicht ganz so früh wie am Vortag, um 8.30 Uhr ging es los zum Frühstück und dann weiter mit der U-Bahn in Richtung Lama Tempel. Dieser ist der größte buddhistische Tempel in China, außerhalb von Tibet. Wir organisierten uns einen Audioguide auf englisch und bummelten los. Es gab vier große Hallen und etliche keinere an den Seiten. Dank Audioguide war es sehr informativ und interessant. Alle Chinesen zündeten

20. Tag – oder wie wir in einer höllen Hitze die verbotene Stadt durchquerten

Friday, June 3rd, 2011

Der Wecker läutete früh Morgens um sechs Uhr, da wir die verbotene  Stadt begutachten wollten. Wie sich später herausstellen sollte, trotzdem etwas zu spät um dem wahnsinns Touristentrubel zu entgehen. Aber zuerst gab es noch die chinesische Variante von einem französischen Frühstück mit Wassermelone!

Gestärkt und fast munter ging es in die U-Bahn und für nur 2 Yuan (in etwa 20 Cent) bis zum Tian´anmen Platz und von dort zu Fuss zum Eingang der verbotenen Stadt (zur Erinnerung dieser Patz ist wirklich riesig, also hier begann unser Monsterwandertag).

Die verbotene Stadt ist rieieieieiesig (und man könnte sogar noch etwa hundert ies anhängen um der Größe der Plätze in dieser Stadt gerecht zu werden). Die Gebäude, Plätze und auch die Treppen mit Steinreliefs sind beeindruckend. Das Innenleben (sollte man einen Blick darauf erhaschen können) ist teilweise vorhanden, auch relativ interessant, aber nicht so ganz das was ich mir erwartet habe. Trotzdem nicht davon abhalten lassen sie anzuschauen, sollte man nach Peking reisen. Nun kommt noch die Begründung für meine obrige Aussage. Es hatte ca. 33°C und es waren Menschenhorden unterwegs. Also musste man sich wirklich mit viel körperlichem Einsatz durchkämpfen um einen kleinen Blick auf das Innere einer Halle zu erhaschen. Natürlich musste man sich dann auch noch, mit noch mehr Einsatz fast schon brutal wieder aus der Menschentraube herauskämpfen. Und wir hatten keinen Fremdenführer oder Audioguide. Also ich glaube mit einer Führung, weniger Menschen und trotz Hitze ist die verbotene Stadt ein tolles Erlebnis. So war es interessant und beeindruckend, aber extrem anstrengend und kräfteraubend. Der kaiserliche Garten mit vielen aufgebauten “Felsen”, die Nebengebäude und Wege waren etwas ruhiger und somit angenehmer zu durchwadnern.

Nach etwa 6 Stunden ließen wir die verbotene Stadt hinter uns und machten uns auf den Weg zum Perlenmarkt. Am Weg dorthin aßen wir noch das teuerste Eis der Welt in einer Hägen Dasz Filiale, 7 Kugeln um 20 Euro und das in China. Aber es war wenigstens sehr lecker.

Nun zum Perlenmarkt. Das ist ein großes Gebäude mit allem darin was man so braucht oder auch nicht braucht, aber trotzdem kauft. Dahinter gibt es ein Gebäude in dem eine Menge Spielsachen, Geschenksartikel und Bürobedarf angeboten wird. Nachdem wir ein bisschen Geld ausgegeben hatten machten wir uns auf den Weg in die Silk Street um dort die letzten Besorgungen zu machen (wieder Mal shoppen!).

Am Abend stand noch ein Marktbesuch auf dem Program, wo wir einige Früchte (Drachenfrüchte, Lychee, Wassermelone) erstanden haben. Nach dem Verzehr der Frücht (sehr lecker) und einem gepflegten Bier ging es in die Horizontale, da unsere Plattfüße (kann man nach diesem Tag nur noch so nennen) eintspannen mussten.

19. Tag – Oder endlich wieder Faulenzen in der gemütlichsten Großstadt der Welt

Thursday, June 2nd, 2011

Nach knapp 13 Stunden Schlaf im wohl gemütlichsten Rollbett der Welt kamen wir frisch, ausgeruht und voller Elan in unserem guten alten Beijing an. Gleich darauf standen wir vollbepackt 30 Minuten bei 30 Grad in der Taxiwarteschlange im Pekinger Westbahnhof. Dem Taxifahrer haben wir wie immer unsere U-Bahnstation angesagt (ping’anli; was die meisten Taxifahrer mittlerweile schon beim ersten mal Ansagen verstehen).
Das Taxi in die richtige Straße gelotst, kamen wir also an: schwitzend, fertig und unglaublich müde. Trotzdem ist es schön Beijing bei blauem Himmel und richtiger Sonne zu erleben.

Nach einer eiskalten Dusche gings gleich darauf mit frischem Schwung per U-Bahn Richtung Silk Street, um noch die letzten Besorgungen zu erledigen.
Nach erfolgreicher Schnäppchenjagd (besser gesagt: Feilchen bis aufs Unterhemd), war es Zeit für’s Abendmahl. Es gab: 4 Drachenfrüchte, 3 Riesenbananen, eine Melone und einen ganzen Sack voll Lychees. Und das Ganze für 40 Yuan (4 Euro!). Direkt vom Markt im Hutong nebenan.
Zum Abrunden gabs noch coole Brandteigkugeln mit Vanille-Creme-Füllung und rotem Fell. Hat etwas eigenartig geschmeckt: Das rote Fell war Chillipulver mit Salz :D

Achja, Bier gabs natürlich auch (da antibakteriell).

18. Tag – Oder das warten auf den Zug

Thursday, June 2nd, 2011

Der 18. Tag war geprägt davon noch ein paar Eindrücke aus Pingyao aufzusaugen und zu entspannen bevor es wieder zurück in die schnelle und laute Stadt ging. Wir schlenderten durch die Stadt, kauften noch ein paar Mitbringsel und aßen und tranken Bier (da antibakteriell). Nach der Nahrungsaufnahme kam ich auf die super Idee Andrea für eine Fußmassage zu begeistern. Nach 2 Stunden hatte ich sie soweit und sie willigte ein. Der Fehler meinerseits war, das ich sie dabei bis zur Tür begleiten wollte. Aber so wie immer in China wenn man mal bei einer Tür reingeht bleibt man auch drinnen. Eine Stunde dabei zu zusehen wie meine Frau eine Fuß- und Rückenmassage bekommt war nicht sonderlich aufregend. ABER Danach entschloss ich mich für eine Kopf und Rückenmassage. Herrlich. Zum leidwesen für Fr0nk gab es recht viel Massage fürs Geld. Der Spaß dauerte 2 Stunden und da er sich zunächst geweigert hatte musste er allein im Lokal gegenüber warten. Nachdem wir aber scheinbar entspannt genug aus dem Massagesalon heraustraten und 30 Minuten schwärmten, kam auch Fr0nk in den Genuss einer Massage.

So entspannt und ausgeruht konnten sich unsere tapferen Reisenden auf den Weg zum Zug machen. Die Wartezeit ist in China immer recht kurz da in diesem kleinem Land mit den wenigen Schienenkilometern und Bahnhöfen es scheinbar leichter ist die Züge IMMER pünktlich fahren zu lassen als in unserem schönem Österreich. Von den Preisen ganz zu schweigen. Wir bezogen unsere Schlafkojen und dann war auch schon das Licht aus. In den günstigeren Schlafwagen sind 6 Liegen pro “Abteil” und keine Türe zum Gang. Das Licht wird um 22:00 Uhr gelöscht und die Musik ausgeschaltet. 13 Stunden Zugfahren vor uns und das um 15 Euro.

Fazit: Auch Chinesen schnarchen, nicht nur ich.